Nach Kniebeugen-Klatsch-Skandal: Rücktrittsforderungen zu Angela Merkel verständlich

Kommentar: Nach Kniebeugen-Klatsch-Skandal – Rücktrittsforderungen zu Angela Merkel verständlich

Berlin. 8. Dezember 2020. Kommentar. Nach dem Kniebeugen-Klatsch-Skandal von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sind die lauter werdenden Rufe für einen sofortigen Rücktritt von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, nach etwas mehr als 15 Jahren Amtszeit, verständlich. Mitten in einer der schwersten Krisen durch Corona, seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland, sind die verhöhnenden Worte gegen Schülerinnen, Schüler, Studentinnen und Studenten, Lehrerinnen und Lehrer mehr als unangemessen.

Diese Worte “Kneubeugen und Klatschen bei Kälte im Klassenzimmer”, (weil Luftfilteranlagen angeblich zu teuer, während zur gleichen Zeit die Bundeswehr neue Waffensysteme und Kampfdrohnen kauft) drücken die Verachtung und die öffentliche Verhöhnung gegen alle Schülerinnen, Schüler, Studentinnen, Studenten, Lehrerinnen und Lehrer und gegen das gesamte Bildungs-System in Deutschland aus. So tief darf noch nicht einmal eine Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) nach 15 Jahren Bundeskanzlerinnenschaft entgleisen oder gar sinken. Dr. Angela Merkel hat sich mit ihrer Empfehlung “Kniebeugen und Klatschen im Klassenzimmer gegen Kälte”, vergleiche T-Online kurz vor Weihnachten, übertragbar ein “politisches Eigentor geschossen”, vergleiche Bericht T-Online: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_89085650/angela-merkel-kniebeugen-helfen-gegen-zu-kalte-klassenzimmer.html “Merkel empfiehlt Kneubeugen gegen kalte Klassenzimmer und Klatschen …”.

Im Falle eines vorzeitigen Rücktritts von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel droht kein “Untergang von Deutschland”. Vize-Bundeskanzler kann geschäftsführend und kommissarisch im Amt die Geschäfte der Bundesregierung bis zur Bundestagswahl im Herbst 2021 weiterführen. Foto: mid

Nach den entwürdigenden Äußerungen von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel erscheint es mir verständlich, dass die Gewerkschaften, Schülerinnen, Schüler, Studentinnen Studenten, Lehrerinnen und Lehrer extrem enttäuscht sind, denn statt Verhöhnung und Verachtung von Menschen und des gesamten Bildungssystems in Deutschland haben die Wählerinnen und Wähler tragbare, gute Lösungen zur Bewältigung der Corona-Krise rund vier Monate vor den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg und rund zehn Monate vor den Bundestagswahlen im Herbst 2021 erwartet.

“Kniebeugen und Klatschen zu empfehlen”, mitten in der Corona-Krise und im naßkaltenWinter kann als politischer Skandal verstanden werden, den sich auch eine Regierungschefin, die die Würde von Menschen achtet, nicht leisten sollte. Sollte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) tatsächlich zurücktreten, wird Deutschland nicht untergehen. Es gibt gangbare und tragbare, politische Lösungen für einen vorzeitigen Rücktritt von Dr. Angela Merkel: Vizebundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kann geschäftsführend im Amt und kommissarisch die Geschäfte der Bundesregierung bis zur Bundestagswahl fortführen und im Herbst 2021 werden die Wählerinnen und Wähler über ihre neue künftige Zusammensetzung der Bundesregierung entscheiden.

Ein Rücktritt von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist vorgezogen nach dem “Kniebeugen-Klatsch-Skandal” möglich. Hätte eine Kommunalpolitikerin ein solches politisches Statement verkündet, würde die Tagesschau schon seit Stunden den Rücktritt einer solchen Kommunalpolitikerin berichten. Bei Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel braucht man für solche Entscheidungen vermutlich etwas mehr Zeit.

Doch wieviel Zeit bleibt noch um noch größeren Schaden von Schülerinnen, Schülern, Studentinnen, Studenten, Lehrerinnen und Lehrer und dem Bildungssystem in Deutschland mitten in der Corona Krise und im kalten Winter abzuwenden? Die Zeit drängt. Andreas Klamm